»Wir wollten ins Verderben rennen«

Die Geschichte des Sozialistischen Patientenkollektivs Heidelberg

Format:
Hardcover
Auflage:
2. Auflage 2017
Seiten:
500
ISBN:
978-3-88414-672-9
40,00 

Zumeist regt sich das öffentliche Interesse am SPK als angebliche terroristische Kaderschmiede nur anlässlich der Jahrestage von Anschlägen der RAF. Anders als die sensationslustigen Gräuelgeschichten von den »Irren am Gewehr« möchte dieses Buch dazu beitragen, sich ernsthaft mit dem SPK auseinanderzusetzen als einem komplexen, dramatischen und erinnerungswürdigen Stück Zeit- und Psychiatriegeschichte und Geschichte der 68er-Bewegung.

»Nachdem früher schon so viel über das SPK geschrieben worden ist, dass man meinen könnte, die Akten seien geschlossen, kommt nun Christian Pross mit diesem Werk, das ein Lehrstück dafür sein könnte, dass wir der historischen Wahrheit am nächsten kommen, wenn wir auf einen hinreichend großen zeitlichen Abstand zum Gegenstand – also hier der Psychiatriereform – achten. Zum anderen, wenn wir von einer hinreichend extremen, verrückten Perspektive aus schreiben, da es hier ja um die Vollständigkeit der Wahrnehmung geht.
Die SPK-Nacherzählung von Christian Pross ist auch deshalb so glaubwürdig, weil sie nicht nur vom negativen wie positiven Potential der wohl schwierigsten Phase der Psychiatriereform ausgeht, sondern auch einen Ausblick auf die künftigen Reformphasen erlaubt.«
Klaus Dörner

Die Rhein-Neckar Zeitung im Gespräch mit Christian Pross. Hier gehts zum Interview »

Leseprobe

Autoren und Herausgeber

Autor Prof. Dr. med. Christian Pross

Prof. Dr. med. Christian Pross ist ehemaliger Leiter des Behandlungszentrums für Folteropfer Berlin. Arbeits- und Interessenschwerpunkte: Medizin im Nationalsozialismus, Psychotraumatologie, berufliche Belastung von Helfern in Traumazentren, Medizin und Menschenrechte. Webseite: www.christian-pross.de

Mehr lesen

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreibe die erste Bewertung für „»Wir wollten ins Verderben rennen«“