Facharzt*ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie gesucht

Die Stadt Bremerhaven (ca. 120.000 Einwohner*innen) sucht für den Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes eine*n  Facharzt*ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie oder Arzt*Ärztin mit einer vergleichbaren (psychiatrischen) Fachqualifikation (w/m/d).

Hier finden Sie das ausführliche Jobprofil ».

 Bei Interesse ggf. weitere Informationen über den Leiter des Gesundheitsamts Bremerhaven, Herrn Ronny Möckel (ronny.moeckel@gesundheitsamt.bremerhaven.de), den Verwaltungsleiter des Gesundheitsamts Herrn Dominik Schröder (dominik.schroeder@magistrat.bremerhaven.de ) oder den stellvertretenden Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes Bremerhaven, Herrn Dr. Uwe Peters (uwe.peters@magistrat.bremerhaven.de)

Ulrike-Fritze-Lindenthal-Preis

Die DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie,
Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V.) verleiht in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Ulrike-Fritze-Lindenthal-Preis – Förderpreis zur Entstigmatisierung und Autonomie psychisch kranker Menschen.

Der Preis zeichnet Projekte, Institutionen und Selbsthilfegruppen aus, die sich für eine nachhaltige Entstigmatisierung und Förderung der Autonomie von Menschen mit psychischen Erkrankungen engagieren. Der Preis kann geteilt werden.

Weitere Informationen und die Ausschreibung finden Sie hier ».

Vorlesungsreihe: »Anthropologische Psychiatrie – philosophische Aspekte psychischer Erkrankungen«

Auch im SS 2021 findet die Vorlesungsreihe »Anthropologische Psychiatrie – philosophische Aspekte psychischer Erkrankungen« online statt. Leitfrage diesmal ist: Gibt es die seelisch gesunde Stadt? 

Urbanes Leben lässt die Wahrscheinlichkeit, psychisch zu erkranken, steigen. Großstadt-Leben bedeutet Stress. Das hat mit Umwelt-faktoren wie Lärm und Luftverschmutzung zu tun, aber auch mit Reizüberflutung und fehlenden sozialen Orten für alle. Die Gefährdung der psychischen Stabilität ist nicht für alle gleich. 

Im ersten Dialog mit Prof. Dr. Thomas Becker geht es um Armut: »Arme Irre! Ist psychische Erkrankung/Gesundheit ungerecht verteilt?«

Belastet Arbeit unsere Seelische Stabilität? Wäre Grundsicherung ein Beitrag zur Prävention? Privilegierte leben auch in der Stadt gesünder. Für alle gilt: Je größer der Gegensatz von arm und reich in einer Kultur / Gesellschaft / Stadt, desto höher steigt die Rate der psychischer Erkrankungen. Mit ein Grund, warum in Hamburg die Rate der Krankschreibungen aus psychischen Gründen am höchsten ist?  

Thomas Becker kritisiert und fordert: »Wir wenden nicht angemessene Energie dem Skandal der Armut zu …. Soziale Räume, aufsuchende Hilfen und Kontinuität sind nötig gegen soziale Ungerechtigkeit beim Zugang zu Hilfen. Wir brauchen einen Schulterschluss mit sozialen Bewegungen!«.

Zum ersten Vortrag »Arme Irre!« »

Meet the Experts: Advanced Nursing Practice

2021 ist nicht nur ein besonderes Jahr für die Pflegenden und Hebammen, sondern auch für den Studiengang Psychische Gesundheit / Psychiatrische Pflege. Dieser feiert mit dem Start ins Sommersemester sein 10-jähriges Jubiläum. Dies nehmen wir zum Anlass Neues auszuprobieren, aber auch ein Altbewährtes fortzusetzen. Das „Meet-the-Experts“-Format ist in dem Studiengang ein altbewährtes. Neu daran ist, dass das Format in diesem Jahr erstmalig online stattfinden wird und dementsprechend vielen Personen in den deutschsprachigen Ländern die Chance bietet, niederschwellig und ohne entstehende Reisekosten teilnehmen zu können.

Fühlen Sie sich herzlich eingeladen zu einer Online-Vorlesung am 15.04.21 von 14:00 – 15:30 Uhr zum Thema »Advanced Nursing Practice (ANP)«. ANP stellt nicht nur eine Karrieremöglichkeit für Pflegende dar, sondern ermöglicht eine evidence-basierte und patientenorientierte Pflegepraxis mit Zukunft.

Zum Thema referiert die ANP-Expertin Sonja Freyer (MSc.). Sie verfügt nicht nur über theoretisches Wissen, sondern ist selbst als APN in einer psychiatrischen Klinik tätig. Zudem ist sie Präsidentin des Deutschen Netzwerks APN/ANP. In ihrer 60-minütigen Vorlesung wird sie ausführlich das Konzept ANP, die daran gekoppelten Kompetenzen und Aufgaben und die Implementierung von ANP anhand des PEPPA-Frameworks vorstellen. Im Anschluss wird es Raum für Fragen und Diskussionen geben.

Die Teilnahme ist kostenfrei, den Link zur Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier: meettheexperts.fh-diakonie.de

Mit Bipolarer Störung durch die Corona-Pandemie

Anlässlisch des internationalen Tags der Bipolaren Störungen am 30. März 2021 veröffentlicht die Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen eine Pressemitteilung mit Hilfsmöglichkeiten in der Corona-Pandemie.

»Catherine Zeta-Jones, Ben Stiller und Kanye West haben eines gemeinsam – sie leiden an einer Bipolaren Störung. Menschen mit dieser Störung fallen von einem Gefühlsextrem ins andere: Auf manische Phasen mit teils euphorischen Höhenflügen folgt häufig eine tiefe Depression. Etwa 1-2 % der Menschen in Deutschland sind von einer Bipolaren Störung betroffen und haben dadurch ein erhöhtes Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken. Die soziale Isolation der letzten Monate belastet Betroffene wie Angehörige zusätzlich. Die Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS) informiert über Hilfsangebote.«

Die Angebote in Kürze:

»Menschen mit Bipolarer Störung und Angehörige, die allein nicht mehr weiterwissen, können sich an die Telefonberatung der DGBS wenden. Unter der kostenfreien Nummer 0800 55 33 33 55 stehen selbsthilfeerfahrene Angehörige und bipolar Betroffene als Ansprechpartner zur Verfügung – auch anonym. Eine Beratung ist außerdem per E-Mail unter mailberatung@dgbs.de möglich. Speziell für Angehörige bietet die DGBS zusätzlich moderierte Angehörigentreffen zum gemeinsamen Erfahrungs- und Informationsaustausch über Videotelefonie an. Weitere digitale Anlaufstellen sind das Bipolar-Forum oder entsprechende Gruppen in den sozialen Medien. Eine spezielle Mailberatung gibt es für im Gesundheitswesen Tätige, die selbst von einer Bipolaren Störung betroffen sind unter kontakt.sbp@dgbs.de.

Weitere Informationen/Anlaufstellen:
Webseite der DGBS: www.dgbs.de
Liste mit Hilfsmöglichkeiten: tinyurl.com/dgbs-hilfe
Kostenfreie Telefonberatung: 0800 55 33 33 55
Beratung per E-Mail: mailberatung@dgbs.de
Beratung für Selbst Betroffene Profis: kontakt.sbp@dgbs.de
Digitale Angehörigentreffen: Florian Klingler (f.klingler@dgbs.de)
Forum: www.bipolar-forum.de
Kliniken mit DGBS Gütesiegel: tinyurl.com/dgbs-kliniken«

Antistigma in Videos

Zusätzlich zur Pressemitteilung veröffentlicht die DGBS auch 5-minütige YouTube Videos auf ihrem Kanal. Hier können Sie die Videos ab dem 30. März ansehen ».

Hier können Sie die Pressemitteilung in voller Länge herunterladen:

»Inflation der Verschwörungstheorien – wer schwört wem?«

Verschwörungstheorien scheinen Konjunktur zu haben. Spielen die Angst vor dem unsichtbaren Feind (Corona) oder die Folgen einer gespaltenen Gesellschaft (USA) eine wesentliche Rolle? Wer neigt zu Verschwörungstheorien und warum? Nutzt der Vergleich mit Wahn? Was hilft, um diesem Phänomen zu begegnen – gesellschaftlich, politisch, wissenschaftlich, aber auch in der ganz persönlichen / familiären Auseinandersetzung?

Der Dialog zwischen Thomas Bock und dem Spezialisten Prof. Michael Butter führt zu hoffnungsvollen Schlussfolgerungen, u.a. zu Aufträgen an Politik und Wissenschaft …

Die Vortragsreihe »Anthropologische Psychiatrie – philosophische Aspekte psychischer Erkrankungen« der Universität Hamburg online und in voller Länge! Das Oberthema des Wintersemesters 2020/2021 lautet: »Nähe und Seelische Gesundheit – Zur Anthropologie von Gesundheit und Krankheit in der Psychiatrie zur Corona Zeit«.

Zum Vortrag »

Sektenkindern eine Stimme geben

Menschen, die in sektiererischen Gruppierungen hineingeboren werden oder in jungen Jahren hineingeraten, sind häufig gravierenden Einschränkungen ausgesetzt. Was es bedeutet, »wie eine Maschine« groß zu werden, anscheinend nur Teil eines angeblich größeren Ganzen zu sein, und wie wichtig es daher ist, Hilfeangebote speziell für Sektenkinder zu schaffen, ist Thema der neuen Podcast-Folge von »Kopfkino – Aussteiger berichten«.

Dina Hellwig, Schauspielerin und Sprecherin, ist bei den Zeugen Jehovas aufgewachsen und spricht mit Kathrin Kaufmann und Laura Illig über ihr neues Buch »Sektenkinder – Vom Aufwachsen in neureligiösen Gruppierungen und dem Leben nach dem Ausstieg« – ein Buch, das für sogenannte Sektenkinder selbst geschrieben ist. Das Buch zeichnet eindrucksvoll das Leben in einer Sekte nach. Was es genau mit den Betroffenen macht und wie wichtig es ist, diese Menschen aufzufangen und geeignete Hilfeangebote zu schaffen, zeigen die starken Zitate ehemaliger Sektenkinder.

Destruktive Gruppierungen richten ihre Energie stark nach innen – sie isolieren sich größtenteils von der Außenwelt, sodass kaum etwas davon, was hinter verschlossenen Türen geschieht, nach außen dringt. Mit ihrem Buch wollen die Autorinnen vor allem auch zeigen, dass es einen großen Unterschied macht, ob man als Kind in eine solche Gruppierung hineingeboren wird oder ob man sich selbst zu einem späteren Zeitpunkt entschließt, einer solchen Gruppierung beizutreten – und für das Thema sensibilisieren.

Das Buch basiert auf einer wissenschaftlichen Studie, für die den beiden Autorinnen 2019 der Förderpreis des Deutschen Berufsverbandes für Soziale Arbeit und des Fachbereichstags Soziale Arbeit für herausragende Abschlussarbeiten verliehen wurde.

Hören Sie mehr über die Entstehungsgeschichte des Buches und über das Leben sogenannter Sektenkinder.

Hier » geht es direkt zum Podcast.

»Ich konnte gar nicht entscheiden, was ich glaube. Einem Kind kannst du alles sagen, das glaubt dir alles. Ich habe alles sofort geglaubt, ohne irgendwie irgendetwas zu hinterfragen. Ein Mensch, der mitten im Leben einer Sekte beitritt, hat schon eine Persönlichkeit. Ich finde es sehr gefährlich, dass das bei Kindern nicht so ist. Es tut mir für jedes Kind leid, das in eine Sekte hineingeboren wird. Die werden so programmiert, dass sie es extrem schwer haben, sich daraus zu befreien.«

Lisa, 21 Jahre

»Wenn die Gefahr von außen alle betrifft – macht Corona solidarischer?«

Die Vortragsreihe »Anthropologische Psychiatrie – philosophische Aspekte psychischer Erkrankungen« der Universität Hamburg gibt es nun auch online in voller Länge!

Das Oberthema des Wintersemesters 2020/2021 lautet: »Nähe und Seelische Gesundheit – Zur Anthropologie von Gesundheit und Krankheit in der Psychiatrie zur Corona Zeit«.

Ziel der Vorlesungsreihe ist seit ihrem Start im Jahr 2000, psychischen Erkrankungen nicht auf die Abweichung von Normen oder die Folge entgleister Transmitter zu reduzieren, sondern den ganzen Menschen zu sehen und den fließenden Übergang zu betonen: Niemand ist nur gesund oder nur krank.

Unser Verständnis von Krisen und Hilfen muss widersprüchlich und vielseitig sein, hat auch eine politische und kulturelle Dimension: Seelische Gesundheit erfordert gesunde Umwelt und soziale Städte/Orte, eine gesunde Verteilung von Ressourcen – mit Vorteil für alle: Was psychisch sensiblen Menschen gut tut, ist gesund für uns alle. Gilt das auch für die Nähe?

Zum Vortrag »Bedeutung von persönlicher Nähe und Begegnung – oder müssen wir umdenken?« von Gyöngyver Sielaff »

Zum Vortrag »Wenn die Gefahr von außen alle betrifft – macht Corona solidarischer?« von Gwen Schuld, Prof. Dr. Thomas Bock und Dr. Candelaria Mahlke »

Die DGSP feiert ihren 50. Geburtstag – Wir sind dabei und gratulieren

Ein Jubiläum ist immer ein guter Grund zu feiern. Die »Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V.« tut dies im Rahmen ihrer Jahrestagung 2020 mit einem digitalen Fach- und Festgespräch und einem ganz besonderen Heft ihrer Zeitschrift »Soziale Psychiatrie«.

Die DGSP ist ein Verband, ohne den die Fortschritte der sozialpsychiatrischen Versorgung nicht denkbar wären. Ohne ihn wäre auch der Psychiatrie Verlag wohl nie entstanden, zumindest hätte er schwerlich überlebt und sein Profil bis heute halten können. Beide haben die gleichen Wurzeln – historisch, politisch und personell, beide stehen noch heute Seite an Seite, wenn es um die Sicherung und Fortschreibung der Psychiatriereform geht.

Das 50. Jubiläum sollte eigentlich auf einer großen Jahrestagung begangen werden – Corona verhindert dieses Fest vorerst, es wurde in das nächste Jahr verschoben.

Ersatzlos ist diese Verschiebung aber nicht: Am 12. November findet ein kleines DGSP-JubiläumONLINE und vom 12. bis 14. November das Sozialpsychiatrische FachgesprächONLINE statt.

Zu beiden Veranstaltungen sind auch Sie herzliche eigeladen! Der Psychiatrie Verlag ist mit seinen Autor*innen, mit seinen Themen und Büchern genauso dabei wie in den vergangenen Jahren – wir freuen uns auf Sie.



Lesestoff unserer Autor*innen auf der Tagung


Jann E. Schlimme
mit Thelke Scholz, Renate Seroka – »Leben ohne Psychopharmaka – geht das? Und wenn ja, wie?«

Nicht wenige psychoseerfahrene Nutzer*innen von Neuroleptika haben den Wunsch, ihre Medikamente zu reduzieren.
Tatsächlich könnten viele ihre Medikation nicht nur reduzieren, sondern sogar ganz absetzen und mit weniger oder ohne Psychopharmaka deutlich besser leben. Das Buch liefert Antworten auf die Frage: Wie funktionieren die Reduktion von Psychopharmaka und eine erfolgreiche Recovery?

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Silvia Krumm (Hg.)
mit Reinhold Kilian (Hg.), Heiko Löwenstein (Hg.) – »Qualitative Forschung in der Sozialpsychiatrie«

Wie organisieren Menschen mit psychischen Erkrankungen unter den jeweiligen Rahmenbedingungen ihr Leben sinnhaft, und welche Wechselbeziehung besteht zwischen diesem Prozess und der psychosozialen Versorgung?

Durch die qualitative Forschung wird die zentrale Bedeutung sozialer Faktoren für das Verständnis und die Behandlung psychischer Erkrankungen sichtbar.

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Lieselotte Mahler
mit Ina Jarchov-Jàrdi, Christiane Montag, Jürgen Gallinat – »Das Weddinger Modell«

Keine Patient*innengespräche über die Patient*innen, sondern nur mit ihnen, so lautet das Credo im St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin-Wedding, das zur Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité gehört.
Seit Dezember 2010 werden mit dem sogenannten »Weddinger Modell« neue Wege in der stationären Behandlung beschritten, die auch neue Maßstäbe für die ambulante Behandlung setzen.

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Matthias Rosemann (Hg.)
mit Michael Konrad (Hg.) – »Selbstbestimmtes Wohnen kompakt«

2020 werden die Leistungen der Eingliederungshilfe in den zweiten Teil des Rehabilitationsgesetzes für Menschen mit Behinderung SGB IX überführt. Eine Jahrzehnte alte Vision der Sozialpsychiatrie erhält damit die Chance der Umsetzung.

Mit der Lektüre dieses Buches sind Leitungskräfte und Mitarbeitende von Leistungsanbietern und Kostenträgern für die wichtigste Reformstufe des BTHG gut aufgestellt.

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Hilde Schädle-Deininger – »Grundlagen psychiatrischer Pflege«

Rezepte für alltägliche Situationen in der psychiatrischen Pflege gibt es nicht, da jede Begegnung mit einer psychisch erkrankten Person individuell gestaltet werden muss.
Diese Orientierung am einzelnen Menschen und an der Begegnung ist ein zentraler Mosaikstein in der Ausübung des pflegerischen Berufes – das Buch macht dazu Lust und gibt hilfreiche Anregungen.

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Aktuelle Themen im sozialpsychiatrischen Diskurs – Literatur zu den Workshopthemen



Folgen und Konsequenzen der Corona-Pandemie für die (ambulante) Gemeindepsychiatrie


Stefan Weinmann – Die Vermessung der Psychiatrie

Wenn man die gegenwärtige Psychiatrie verstehen will, muss man verstehen, was in den Köpfen von Psychiater*innen vor sich geht, sagt Stefan Weinmann und plädiert dafür, dass sich die Psychiatrie mehr den sozialen und auch den gesellschaftlichen Bedingungsfaktoren stellt.
Mit diesem Buch liefert er einen kritischen und hochspannenden Beitrag.

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Asmus Finzen – Normalität

Ausgrenzungsphänomene sind in der Gesellschaft an vielen Stellen zu beobachten. Die Begriffe »normal« und »nicht normal« stehen oft für »nachvollziehbar« und »unverständlich«, aber auch für »seelisch gesund« und »psychisch krank«.

Asmus Finzen zeigt auf, wie sehr die Vorstellungen sowohl in der Gesellschaft als auch in psychiatrischen Argumentationen zutiefst von Normalitätsannahmen geprägt sind.

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Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie – Eine Belastung für alle Beteiligten


Martin Zinkler (Hg.) mit
Klaus Laupichler (Hg.), Margret Osterfeld (Hg.) – Prävention von Zwangsmaßnahmen

Zwangsmaßnahmen belasten alle Beteiligten: Psychiatrie-Erfahrene, Angehörige, Profis. Und doch kommt es im klinischen Alltag immer wieder zu Fixierungen und zu Zwangsmedikation. Maßnahmen zur Prävention und zur Reduktion sind also gefragt.

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Psychopharmakotherapie in der AnwendungEin sozialpsychiatrischer Blick


Asmus Finzen, Harald Scherk, Stefan Weinmann – Medikamentenbehandlung

Der verantwortungsvolle Umgang mit Psychopharmaka will gelernt sein!

Die komplett überarbeitete und erweiterte Neuausgabe des Bestsellers von Asmus Finzen gibt Ärzt*innen und Nichtmediziner*innen ein alternatives Nachschlagewerk zu Psychopharmaka an die Hand, das sich an Krankheitsverläufen und nicht am Medikament orientiert.

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Uwe Schirmer – Psychopharmakotherapie und Empowerment

Ein verlässliches Medikamentenmanagement stellt Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen vor Herausforderungen. Pflegende können die Zeit auf der Station nutzen, um mit Patient*innen den eigenverantwortlichen Umgang mit ihren Medikamenten zu üben.

Diese Handreichung für Pflegefachpersonen erleichtert die Durchführung von Trainingsprogrammen.

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Trauma und Bindung im sozialpsychiatrischen Kontext


Im Paket: »Umgang mit traumatisierten Patienten« & »Traumasensible psychiatrische Pflege«

Kompaktes und praxisnahes Fachwissen für die Arbeit mit traumatisierten Menschen.

Über »Umgang mit traumatisierten Patienten«:

Traumata und ihre Folgen sind ein brennendes Thema, nicht nur innerhalb der psychiatrischen Versorgung. Dieser Band liefert das Basiswissen, um sich traumaerfahrenen Menschen kompetent und behutsam zuwenden zu können.

Über »Traumasensible psychiatrische Pflege«:

Pflegende können mit alltagsnaher Begleitung viel zur Stabilisierung und Nachsorge traumatisierter Menschen beitragen, sowohl im stationären als auch im ambulanten Sektor. Diese Einführung aus erster Hand liefert dafür die theoretischen Grundlagen und viele praktische Hilfestellungen.

Hier geht´s direkt zum Paket >>



Im Paket: »Wasims Weste« & »Yussef und die Erinnerungsgeister«

Über »Wasims Weste«:

Diese liebevoll illustrierte Geschichte über Flucht und Trauma zeigt nicht nur, was Kindern hilft, besser durch Krisenzeiten zu kommen, sondern wie auch traumatisierte Kinder Resilienz entwickeln können.

Über »Yussef und die Erinnerungsgeister«:

»Ein wunderbares kleines Buch, das mit klinischer Präzision die Kernsymptome des Traumaspektrums beschreibt, jedoch gleichzeitig in einfachen Worten einen einfühlsamen Zugang zum kulturübergreifenden Leiden der von posttraumatischer Belastungsstörung betroffenen Kinder und Jugendlichen findet.«
Dr. Elisabeth Kaiser, vivo international

Hier geht´s direkt zum Paket >>




Open Access für die sozialpsychiatrische Forschung – DGSP und Psychiatrie Verlag in der Zusammenarbeit


Zur Förderung sozialpsychiatrischer Forschung veröffentlicht der Psychiatrie Verlag in Kooperation mit dem Fachausschuss Forschung der DGSP auf einer Open-Access-Plattform sozialpsychiatrische Forschungsarbeiten.

Hier geht´s zur Website >>








Mitwirkende gesucht! Paare mit Gepäck – Beziehungsporträts von Menschen mit einer psychischen Erkrankung

Für ein neues Buchprojekt suchen wir Paare, die mit einer psychischen Erkrankung umgehen müssen!

Bei Paaren, von denen ein Partner, vielleicht aber auch beide, unter psychischen Problemen leidet, potenzieren sich die Problematiken, heißt es. Aber ist das wirklich und immer so?

Wie lebt es sich als Paar mit psychischen Problemen im Gepäck? Erzählt man gleich, was einen so umtreibt und festhält? Wie lernt man sich überhaupt kennen, und wann kommt die Wahrheit auf den Tisch?
Entwickeln Paare, die mit einer oder mehreren psychischen Erkrankungen umgehen müssen, ganz eigene Strategien in der Alltagsbewältigung? Entsteht vielleicht eine sogar fruchtbare Dynamik? Wer stützt wen, und gibt es darin ein Gleichgewicht? Oder braucht es das gar nicht?
Wie gelingt es, Schwere in Leichtigkeit aufzulösen und sich den eigenen Humor zu bewahren?

Karen-Susan Fessel spricht mit betroffenen Paaren unterschiedlichen Alters und Geschlechts bei ausgiebigen Kaffeegesprächen in privatem Rahmen und lockerer Atmosphäre über die Schwierigkeiten, aber auch eventuellen Vorteilen, die eine anscheinend vorrangig problematische Grundkonstellation mit sich bringt.

Die in privatem Rahmen entstandenen Interviews werden von der Autorin zu jeweils ca. zehn- bis fünfzehnseitigen Reportagen verdichtet und von schwarz-weißen Porträtfotos (Fotograf: Werner Krüper) der jeweiligen Paare illustriert. 

Wir freuen uns sehr, wenn Sie und Ihr*e Partner*in Teil dieses Buchprojekts sein möchten, und sind gespannt auf Ihre Geschichten!

Zuschriften bitte per E-Mail an: kluenter@psychiatrie-verlag.de

Betreff: Buchprojekt Paare mit Gepäck

Einsendeschluss ist der 31.10.2020

Autorin: Karen-Susan Fessel ist Schriftstellerin und lebt und arbeitet in Berlin. Seit 1994 sind mehr als dreißig Romane und Erzählungen für Kinder, Erwachsene und Jugendliche erschienen, die teils mehrfach ausgezeichnet und übersetzt wurden. 2020 wurde ihr für ihr literarisches Schaffen und soziales Engagement das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Fotograf: Werner Krüper absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Krankenpfleger, dann wandte er sich der Fotografie zu und studierte Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Bielefeld. Seit 1990 ist er als freier Fotograf tätig. Sein Interesse für die Menschen, die Pflege in Anspruch nehmen, ist ihm geblieben und schlägt sich unter anderem in Arbeiten für Institutionen und Medien im sozialen Bereich nieder. Für das Erfahrungsbuch »Die Hoffnung trägt« mit Recoverygeschichten von psychisch erkrankten Menschen, das im BALANCE buch + medien verlag erschienen ist, hat er die Porträtfotos gemacht. Weitere Informationen und Fotos unter www.werner-krueper.de

Foto: Pixabay / pexels.com

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