#makeitvisible – Genesung sichtbar machen!

Unter dem Hashtag #makeitvisible startet MINDEMY, die Online-Akademie für psychosoziale Berufe, ein Digitales Recovery Museum. Gesucht werden Beiträge, (ein Foto oder ein kurzes Video) auf denen Gegenstände, Orte oder Erlebnisse zu sehen sind, welche auf dem persönlichen Genesungsweg eine besondere Rolle spielen oder gespielt haben.

So entsteht eine bunte Sammlung an Einblicken in die individuellen Recovery- oder Genesungswege verschiedener psychisch erkrankter Menschen, welche anderen Anregungen und Zuversicht vermitteln.

Alle Einsendungen werden auf Instagram veröffentlicht:
https://www.instagram.com/makeitvisible_mindemy/

Haben Sie Lust, mit Ihrem Beitrag Mut zu machen und mitzuwirken, dann schicken Sie gerne das Bild oder Video Ihrer Wahl an info@mindemy.de oder über Direktnachricht bei Instagram. Bitte schreiben Sie dazu eine kurze Erklärung, was auf Ihrem Bild oder Video zu sehen ist, welche Bedeutung es für Sie hat, sowie Ihren Namen und Ihr Alter (zum Beispiel Lisa Müller, 38). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

Wenn Kinder lebensbedrohlich erkranken

Was hilft, und was bleibt, wenn die Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung eines Kindes alle Zukunftsvorstellungen zerstört und die gesamte Familie sich mit dem Thema »Sterben« beschäftigt? Woher nimmt man Kraft?

In unserem neuen Buch »Mut und Wut« geben berührende Erfahrungsberichte hilfreiche und ermutigende Antworten.

Die Geschichten handeln von starken Kämpfer*innen, von Durchhalten und Entschlossenheit und von der Hoffnung, am Ende das Leben zurückzugewinnen. Auch der Umgang mit Tod und Trauer wird thematisiert. Die Erfahrungen mit dem Erleben der Krankheit können vielschichtig sein, manchmal sogar bereichernd, und der Wandel der Werte verändert oft die bisherige Lebensgestaltung. Es werden verschiedene Unterstützungsleistungen vorgestellt. Dabei wird insbesondere auf das Konzept des Elternhauses eingegangen, eine psychosoziale Einrichtung, in der die Familien während des stationären Aufenthaltes ihres Kindes wohnen und von kompetenten Helfer*innen umfassend begleitet und gestützt werden.

Jetzt für 18,00 € bestellen »

Depression – die Eigendynamik eines Schutzmechanismus

Das Wintersemester von »Bock auf Dialog« ist im vollen Gang und wir laden wöchentlich die Videos dazu hoch. Den Start bildet das Thema »Depression«. Dr. Thomas Bock im Gespräch mit dem beruflichen Spezialisten Prof. Sönke Arlt und dem Erfahrungsexperten Rolf Sieck.

Depressionen gelten als Volkskrankheit. Sind sie deshalb typisch deutsch? Depressionen sind nicht zu verwechseln mit Trauer, eher ein Zustand der Fühllosigkeit – sind wir unfähig geworden zu trauern? Bis wann ist es ein Schutzmechanismus, nicht zu fühlen, ab wann eine Katastrophe? Welche Bedeutung hat der Verlust des Zeitgefühls? Welche Rolle spielen Belastungen bei der Arbeit und biographische Konflikte. Was hilft und was können wir präventiv tun? Wie gelingt die Balance von Beistand und Entlastung, von Ernst nehmen und Ermutigung?

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Die Vorlesungen des Wintersemesters 22/23 sind störungsspezifisch aufgebaut und thematisieren, dass psychische Störungen mit zutiefst menschlichen Themen und Konflikten zu tun haben und psychiatrische Diagnosen philosophisch zu überdenken sind.

Wir müssen noch fragen können:

  • Was hat die Depression mit Scham, die Manie mit der Flucht aus Überanpassung und was haben beide mit dem Verlust von Zeitgefühl zu tun?
  • Sind Menschen in Psychosen vor allem dünnhäutig, sodass innere Dialoge zu äußeren werden und auch reale Ereignisse filterlos eindringen?
  • Wie weit sind Ängste lebensnotwendig, Zwänge Schutzmechanismen und Süchte Ausdruck haltloser Suche; wo sind alle drei nicht nur individuell riskant, sondern kulturell prägend?
  • Wer stört wen, wenn wir von Persönlichkeitsstörungen sprechen?
  • Und erfassen wir noch, dass die zugrundeliegenden Spannungsfelder zwischen Nähe und Distanz, Autonomie und Bindung, Anpassung und Widerstand alle Menschen betreffen?
  • Wie müssen Hilfen aussehen, die nicht nur annehmbar sind, sondern auch helfen, die überwältigenden Erfahrungen wieder anzueignen und die eigenen Bewältigungsstrategien zu stärken?

    Die Vorlesungs-Dialoge lassen Experten zu Wort kommen, die über den Tellerrand schauen.

    Dachverband Gemeindepsychiatrie: Verstärkung gesucht!

    Der Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V. setzt sich zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen für vernetzte und niederschwellige Hilfen für seelisch erkrankte Menschen und ihre Angehörigen ein und sucht Versärkung für das Geschäftsstellenteam in Köln mit Organisationstalent und mehrjähriger Berufserfahrung beginnend zum 01.01.2023 mit jeweils 20–30 Wochenstunden.

    Bewerbungsfrist ist der 20.12.2022, Ansprechpartnerin ist Projektleiterin Tina Lindemann: 0176 63733573, lindemann@psychiatrie.de

    Weitere Informationen finden Sie hier »

    »Ich bin gebremst optimistisch«

    Unser Chef, York Bieger, im Interview zum Jahreswechsel mit dem Bösenblatt.

    »Ohne Reserven wäre 2022 ein schwieriges Jahr für den Psychiatrie Verlag geworden. Die Umsätze gingen zurück, und nicht alle Bücher konnten wie geplant erscheinen. 2023 dürfte entspannter werden, weil Autor:innen und Kunden über den Krieg und Corona hinausdenken könnten, hofft Geschäftsführer York Bieger.«

    Das ganze Interview lesen auf der Website des Börsenblatts »

    Aufklärung über Psychotherapie

    Eine Arbeitsgruppe für Klinische Psychologie der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg führt derzeit eine Online-Befragung zum Thema Aufklärung über Psychotherapie (INCOPT – Informed Consent for Psychotherapy) durch. In der INCOPT-Studie soll untersucht werden, ob, wie und in welchem Umfang Patient:innen im Rahmen einer Psychotherapie durch ihre Behandler*innen aufgeklärt werden und was dabei aus Patient*innensicht besonders wichtig und hilfreich ist. Die Datenerhebung ist anonymisiert und nicht auf die Teilnehmer*innen zurückzuführen.

    Die Online-Befragung können Sie unter dem folgenden Link aufrufen: https://ww2.unipark.de/uc/klin-psych/

    Der BApK sucht Verstärkung für seine Angehörigenberatung SeeleFon

    Der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) bietet seit über zehn Jahren Deutschlands erste Telefon- und Mailberatung speziell für die Familienmitglieder und Freund*innen psychisch erkrankter Menschen an. Die ehrenamtlichen Berater*innen des SeeleFons beantworten die Fragen von jährlich über 2500 Ratsuchenden zu den unterschiedlichsten Aspekten ihrer Situation mit psychisch erkrankten Menschen in ihrem Umfeld.

    Nun sucht der BApK nach Verstärkung. Voraussetzung ist, dass die Beratenden selbst Angehörige, Nachbar*innen, Kolleg*innen oder enge Freund*innen sind, denn sie wissen aus ihrer eigenen Erfahrung am besten, wie es ist, mit psychisch erkrankten Menschen zu leben. Durch die ähnliche Lebenslage entsteht zudem eine Begegnung auf Augenhöhe zwischen den Ratsuchenden und den Beratenden und die größte Wahrscheinlichkeit, das Anliegen vollständig zu verstehen. Als Expert*innen aus eigener Erfahrung sichern sie also die Qualität der Beratung.

    Neben einer umfassenden Schulung werden jährlich zwei Supervisionen und auch kurzfristige Unterstützung durch eine Psychologin nach schwierigen Gesprächen angeboten. Die Beratung beim SeeleFon ist ein abwechslungsreiches und wichtiges Ehrenamt, dem die Beratenden von zuhause aus nachgehen können.

    Wer Interesse hat, sich als Beraterin oder Berater längerfristig mit zwei Stunden wöchentlich beim BApK einzubringen, ist herzlich eingeladen, sich beim SeeleFon-Koordinator Christian Kleißle-Fuchs zu melden:
    Mail: christian.kleissle@bapk.de oder direkt telefonisch (MO-MI 8-16 Uhr): 0228 71002403.

    Wir sehen uns auf der DGPPN

    Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde öffnet vom 23. – 26. November ihre Tore zum alljährlichen Kongress und auch wir sind in Berlin dabei! Am Mittwoch, den 23. geben wir zusammen mit unserem Autor Arno Deister einen Empfang an unserem DGPPN-Stand. Dazu laden wir Sie herzlich ein und erwarten Sie mit Fingerfood und Getränken!

    Die Psychiatrie befindet sich an einem Wendepunkt, nie waren die Herausforderungen durch psychische Störungen für die Gesellschaft so groß wie heute. Anpassungen an veränderte Bedarfe sind im segmentierten Versorgungssystem jedoch nur schwer umzusetzen. Arno Deister skizziert, wie die Prävention gestärkt und die Nachhaltigkeit von Interventionen verbessert werden kann.

    Kommen Sie zu uns an den DGPPN-Stand 10 in Halle B und sprechen Sie mit uns über die Psychiatrie der Zukunft!

    Zum Buch »



    #DerReiheNach – los geht’s mit: BALANCE erfahrungen!

    »Erfahrung ist nicht, was einem Menschen widerfährt. Sondern was er daraus macht.«

    Aldous Huxley

    Heute, am 10. Oktober, ist der Welttag der psychischen Gesundheit. Wir nutzen diese Gelegenheit und starten unsere neue Aktion #DerReiheNach.

    Mit #DerReiheNach stellen wir Ihnen jeden Monat eine unserer Buchreihen vor. Mit kostenlosen Videos, Leseproben, Buchtipps und vielem mehr!

    Verpassen Sie auch nicht die Gewinnchance!

    Los geht’s mit:
    BALANCE erfahrungen!
    In unserer Reihe »BALANCE erfahrungen« berichten Menschen, die selbst Krisen durchgemacht haben, von ihren Erfahrungen und wie sie diese bewältigt haben. Angehörige schildern, wie sie mit dem Leiden eines ihnen nahestehenden Menschen umgehen. Und immer geht es vor allem darum, zu zeigen, dass Erfahrungen nicht das sind, was uns widerfährt, sondern das, was wir daraus machen.

    Viel Spaß beim Lesen, Entdecken und Erfahren wünscht

    Ihr Team vom Psychiatrie Verlag und BALANCE buch + medien verlag

    Jetzt mehr erfahren und alles auf einer Seite lesen »

    Kaufmännische Sachbearbeiter*in gesucht

    Der Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V. setzt sich zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen für vernetzte und niederschwellige Hilfen für seelisch erkrankte Menschen und ihre Angehörigen ein und sucht für das Geschäftsstellenteam in Köln eine engagierte Verstärkung mit Organisationstalent und mehrjähriger Berufserfahrung, gerne auch zum beruflichen Wiedereinstieg, zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

    Die Stelle hat einen Umfang von 29,25 Wochenstunden (mit perspektivischer Aufstockung ab 2023), die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD). Nach Absprache sind flexible Arbeitszeiten und Homeoffice möglich. Alle Informationen finden Sie in der Stellenausschreibung:

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