Lichtjahre
Psychosen ohne Psychiatrie - Reprint der Ausgabe von 2001
Reprint der Ausgabe von 2001
Lichtjahre messen eine unvorstellbar weite Entfernung. Sterne sind Lichtjahre voneinander entfernt. Lichtjahre sind aber auch Jahre voll Licht. Licht wirft Schatten. Und neues Licht bringt neue Blickwinkel.
Lichtjahre entfernt sind psychotische Menschen oft vom psychosozialen Versorgungssystem. Psychiatrische Einrichtungen erreichen nur rund die Hälfte aller psychisch Kranken. Wenig ist darüber bekannt, wie die andere Hälfte mit ihren Beeinträchtigungen lebt und sich den Alltag strukturiert.
Thomas Bock hat sich auf die Suche nach diesen Menschen gemacht und mit 34 von ihnen ausführliche Gespräche über ihr Leben geführt. Er hat verblüffende und beeindruckende Lebensgeschichten gefunden und zudem ganz neue Einsichten gewonnen in den Umgang dieser Menschen mit ihrer Krankheit. Seine Beobachtungen führen zu einem neuen Verständnis von Psychosen.
So sehr Psychosen das Leben beeinträchtigen, sie sind auch ein ganz normales Feld menschlicher Erfahrung.
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Fortbildung: Menschen mit Psychose-Erfahrung begleiten
Menschen mit Psychose-Erfahrung begleiten inkl. Familien – in einer zunehmend verrückten Welt Prof. Dr. Thomas Bock / Irre menschlich Hamburg, UKE »Schon vor langer Zeit habe ich entdeckt, dass ich lieber und vermutlich auch besser mit psychoseerfahrenen Menschen arbeite (…). Der psychotische Mensch wirkt, als sei er in einer eigenen anderen Welt. Und ich kann […]
Online-Praxistagung Psychiatrie
Mindemy lädt zur Praxistagung ein: Dieses Mal geht es um Autismus bei Erwachsenen, um ein besseres Verständnis von psychotischen Krisen und um Alltagsfragen rund um Medienkonsum und eine ungesunde Lebensweise. In der Praxistagung treffen Fachpersonen, Studierende, Betroffene und Angehörige auf Expert*innen aus der Sozialpsychiatrie. Die Teilnehmenden lernen, die Erkrankungen besser zu verstehen und bekommen praxisnahe […]
DDPP Jahreskongress »Wahn als Konstruktion von Bedeutung – Folgen für Psychotherapie und Gesellschaft«
»Wahn als Konstruktion von Bedeutung – Folgen für Psychotherapie und Gesellschaft». Unter diesem Motto findet der 16. DDPP-Kongress an der Charité Berlin statt. Wahn wird häufig verstanden als krankheitsbedingte, fehlerhafte, scheinbar unverständliche Beurteilung der Realität. Der Bedeutung dieses Phänomens für Betroffene, aber auch für das Menschsein an sich, wird dieser Definitionsversuch kaum gerecht. Wer wahnhaft […]


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