Prävention von Zwangsmaßnahmen

Menschenrechte und therapeutische Kulturen in der Psychiatrie

Format:
Kartoniert
Auflage:
1. Auflage 2016
Seiten:
256
ISBN:
978-3-88414-632-3
30,00 

Zwangsmaßnahmen belasten alle Beteiligten: Psychiatrie-Erfahrene, Angehörige, Profis. Und doch kommt es im klinischen Alltag immer wieder zu Fixierungen und zu Zwangsmedikation. Sie sind nicht erst seit dem Fall Mollath ein drängendes Thema. Maßnahmen zur Prävention und zur Reduktion sind also gefragt.
Wie Prävention, Reduktion und Alternativen in der Praxis aussehen und wie Konflikte vermieden werden, beschreibt dieses Buch. Die Aufsätze von Experten aus Forschung und Praxis beschäftigen sich u.a. mit folgenden Themen:

– Grund- und Ausgangslagen
– Aktuelle Rechtsprechung
– Menschenrechte und neue Gesetzgebung
– Epidemiologie von Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie
– Wir-Wissen über Zwang und Gewalt
-Gewalt und Substanzkonsum
– Haltung und strukturelle Maßnahmen
– Offener Dialog und offene Stationstüren in der therapeutischen Arbeit
– Zusammenhänge zwischen psychiatrischem Entgeltsystem und klinischen Zwangsmaßnahmen
– Konkrete Strategien
– Aggressionsmanagement
– Alternativen zu Zwangsmaßnahmen
– Rolle von Angehörigen und Bürgerhelfern.

Die Buchbeiträge bündeln theoretisches und praktisches Wissen über Methoden, Strategien und alternative Maßnahmen in der psychiatrischen Praxis und plädieren eindrucksvoll für die Veränderung der therapeutischen Haltung und institutioneller Strukturen.

Leseprobe

Autoren und Herausgeber

Herausgeber Dr. Martin Zinkler

Dr. Martin Zinkler ist Psychiater und Chefarzt an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Klinikum Heidenheim und Redaktionsmitglied der Zeitschrift Recht &Psychiatrie.

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Herausgeber Klaus Laupichler

Klaus Laupichler war Vorsitzender des Landesverbandes der Psychiatrieerfahrenen in Baden-Württemberg und Peer-to-Peer-Berater am Klinikum Heidenheim. Er ist 2015 verstorben.

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Herausgeberin Margret Osterfeld

Margret Osterfeld ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutin. Sie hat eigene Erfahrungen als Psychiatriepatientin. Seit 2014 ist sie aktiv im Unterausschuss der Vereinten Nationen zur Prävention von Folter und anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (UN SPT).

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