Die DGSP feiert ihren 50. Geburtstag – Wir sind dabei und gratulieren

Ein Jubiläum ist immer ein guter Grund zu feiern. Die »Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V.« tut dies im Rahmen ihrer Jahrestagung 2020 mit einem digitalen Fach- und Festgespräch und einem ganz besonderen Heft ihrer Zeitschrift »Soziale Psychiatrie«.

Die DGSP ist ein Verband, ohne den die Fortschritte der sozialpsychiatrischen Versorgung nicht denkbar wären. Ohne ihn wäre auch der Psychiatrie Verlag wohl nie entstanden, zumindest hätte er schwerlich überlebt und sein Profil bis heute halten können. Beide haben die gleichen Wurzeln – historisch, politisch und personell, beide stehen noch heute Seite an Seite, wenn es um die Sicherung und Fortschreibung der Psychiatriereform geht.

Das 50. Jubiläum sollte eigentlich auf einer großen Jahrestagung begangen werden – Corona verhindert dieses Fest vorerst, es wurde in das nächste Jahr verschoben.

Ersatzlos ist diese Verschiebung aber nicht: Am 12. November findet ein kleines DGSP-JubiläumONLINE und vom 12. bis 14. November das Sozialpsychiatrische FachgesprächONLINE statt.

Zu beiden Veranstaltungen sind auch Sie herzliche eigeladen! Der Psychiatrie Verlag ist mit seinen Autor*innen, mit seinen Themen und Büchern genauso dabei wie in den vergangenen Jahren – wir freuen uns auf Sie.



Lesestoff unserer Autor*innen auf der Tagung


Jann E. Schlimme
mit Thelke Scholz, Renate Seroka – »Leben ohne Psychopharmaka – geht das? Und wenn ja, wie?«

Nicht wenige psychoseerfahrene Nutzer*innen von Neuroleptika haben den Wunsch, ihre Medikamente zu reduzieren.
Tatsächlich könnten viele ihre Medikation nicht nur reduzieren, sondern sogar ganz absetzen und mit weniger oder ohne Psychopharmaka deutlich besser leben. Das Buch liefert Antworten auf die Frage: Wie funktionieren die Reduktion von Psychopharmaka und eine erfolgreiche Recovery?

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Silvia Krumm (Hg.)
mit Reinhold Kilian (Hg.), Heiko Löwenstein (Hg.) – »Qualitative Forschung in der Sozialpsychiatrie«

Wie organisieren Menschen mit psychischen Erkrankungen unter den jeweiligen Rahmenbedingungen ihr Leben sinnhaft, und welche Wechselbeziehung besteht zwischen diesem Prozess und der psychosozialen Versorgung?

Durch die qualitative Forschung wird die zentrale Bedeutung sozialer Faktoren für das Verständnis und die Behandlung psychischer Erkrankungen sichtbar.

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Lieselotte Mahler
mit Ina Jarchov-Jàrdi, Christiane Montag, Jürgen Gallinat – »Das Weddinger Modell«

Keine Patient*innengespräche über die Patient*innen, sondern nur mit ihnen, so lautet das Credo im St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin-Wedding, das zur Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité gehört.
Seit Dezember 2010 werden mit dem sogenannten »Weddinger Modell« neue Wege in der stationären Behandlung beschritten, die auch neue Maßstäbe für die ambulante Behandlung setzen.

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Matthias Rosemann (Hg.)
mit Michael Konrad (Hg.) – »Selbstbestimmtes Wohnen kompakt«

2020 werden die Leistungen der Eingliederungshilfe in den zweiten Teil des Rehabilitationsgesetzes für Menschen mit Behinderung SGB IX überführt. Eine Jahrzehnte alte Vision der Sozialpsychiatrie erhält damit die Chance der Umsetzung.

Mit der Lektüre dieses Buches sind Leitungskräfte und Mitarbeitende von Leistungsanbietern und Kostenträgern für die wichtigste Reformstufe des BTHG gut aufgestellt.

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Hilde Schädle-Deininger – »Grundlagen psychiatrischer Pflege«

Rezepte für alltägliche Situationen in der psychiatrischen Pflege gibt es nicht, da jede Begegnung mit einer psychisch erkrankten Person individuell gestaltet werden muss.
Diese Orientierung am einzelnen Menschen und an der Begegnung ist ein zentraler Mosaikstein in der Ausübung des pflegerischen Berufes – das Buch macht dazu Lust und gibt hilfreiche Anregungen.

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Aktuelle Themen im sozialpsychiatrischen Diskurs – Literatur zu den Workshopthemen



Folgen und Konsequenzen der Corona-Pandemie für die (ambulante) Gemeindepsychiatrie


Stefan Weinmann – Die Vermessung der Psychiatrie

Wenn man die gegenwärtige Psychiatrie verstehen will, muss man verstehen, was in den Köpfen von Psychiater*innen vor sich geht, sagt Stefan Weinmann und plädiert dafür, dass sich die Psychiatrie mehr den sozialen und auch den gesellschaftlichen Bedingungsfaktoren stellt.
Mit diesem Buch liefert er einen kritischen und hochspannenden Beitrag.

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Asmus Finzen – Normalität

Ausgrenzungsphänomene sind in der Gesellschaft an vielen Stellen zu beobachten. Die Begriffe »normal« und »nicht normal« stehen oft für »nachvollziehbar« und »unverständlich«, aber auch für »seelisch gesund« und »psychisch krank«.

Asmus Finzen zeigt auf, wie sehr die Vorstellungen sowohl in der Gesellschaft als auch in psychiatrischen Argumentationen zutiefst von Normalitätsannahmen geprägt sind.

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Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie – Eine Belastung für alle Beteiligten


Martin Zinkler (Hg.) mit
Klaus Laupichler (Hg.), Margret Osterfeld (Hg.) – Prävention von Zwangsmaßnahmen

Zwangsmaßnahmen belasten alle Beteiligten: Psychiatrie-Erfahrene, Angehörige, Profis. Und doch kommt es im klinischen Alltag immer wieder zu Fixierungen und zu Zwangsmedikation. Maßnahmen zur Prävention und zur Reduktion sind also gefragt.

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Psychopharmakotherapie in der AnwendungEin sozialpsychiatrischer Blick


Asmus Finzen, Harald Scherk, Stefan Weinmann – Medikamentenbehandlung

Der verantwortungsvolle Umgang mit Psychopharmaka will gelernt sein!

Die komplett überarbeitete und erweiterte Neuausgabe des Bestsellers von Asmus Finzen gibt Ärzt*innen und Nichtmediziner*innen ein alternatives Nachschlagewerk zu Psychopharmaka an die Hand, das sich an Krankheitsverläufen und nicht am Medikament orientiert.

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Uwe Schirmer – Psychopharmakotherapie und Empowerment

Ein verlässliches Medikamentenmanagement stellt Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen vor Herausforderungen. Pflegende können die Zeit auf der Station nutzen, um mit Patient*innen den eigenverantwortlichen Umgang mit ihren Medikamenten zu üben.

Diese Handreichung für Pflegefachpersonen erleichtert die Durchführung von Trainingsprogrammen.

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Trauma und Bindung im sozialpsychiatrischen Kontext


Im Paket: »Umgang mit traumatisierten Patienten« & »Traumasensible psychiatrische Pflege«

Kompaktes und praxisnahes Fachwissen für die Arbeit mit traumatisierten Menschen.

Über »Umgang mit traumatisierten Patienten«:

Traumata und ihre Folgen sind ein brennendes Thema, nicht nur innerhalb der psychiatrischen Versorgung. Dieser Band liefert das Basiswissen, um sich traumaerfahrenen Menschen kompetent und behutsam zuwenden zu können.

Über »Traumasensible psychiatrische Pflege«:

Pflegende können mit alltagsnaher Begleitung viel zur Stabilisierung und Nachsorge traumatisierter Menschen beitragen, sowohl im stationären als auch im ambulanten Sektor. Diese Einführung aus erster Hand liefert dafür die theoretischen Grundlagen und viele praktische Hilfestellungen.

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Im Paket: »Wasims Weste« & »Yussef und die Erinnerungsgeister«

Über »Wasims Weste«:

Diese liebevoll illustrierte Geschichte über Flucht und Trauma zeigt nicht nur, was Kindern hilft, besser durch Krisenzeiten zu kommen, sondern wie auch traumatisierte Kinder Resilienz entwickeln können.

Über »Yussef und die Erinnerungsgeister«:

»Ein wunderbares kleines Buch, das mit klinischer Präzision die Kernsymptome des Traumaspektrums beschreibt, jedoch gleichzeitig in einfachen Worten einen einfühlsamen Zugang zum kulturübergreifenden Leiden der von posttraumatischer Belastungsstörung betroffenen Kinder und Jugendlichen findet.«
Dr. Elisabeth Kaiser, vivo international

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Open Access für die sozialpsychiatrische Forschung – DGSP und Psychiatrie Verlag in der Zusammenarbeit


Zur Förderung sozialpsychiatrischer Forschung veröffentlicht der Psychiatrie Verlag in Kooperation mit dem Fachausschuss Forschung der DGSP auf einer Open-Access-Plattform sozialpsychiatrische Forschungsarbeiten.

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