Eine andere Art von Wahnsinn

Als Stephen Hinshaw, heute Professor für Psychologie und Psychiatrie, als junger Student von der schweren psychischen Erkrankung seines Vaters erfährt, hebt sich ein Schleier von Schweigen und Scham, der 18 Jahre lang über der Familie gelegen hat. In seiner Autobiografie erzählt er vom langen Schweigen und Hoffen seiner Familie.

Rätselhafte Ausbrüche und Abwesenheiten des ansonsten liebevollen und zugewandten Vaters sowie das verschämte Schweigen der Familie und ihrer Umgebung prägten Stephen Hinshaws Kindheit und Jugend.

Die Offenlegung des Familiengeheimnisses nennt Hinshaw seine »psychische Geburt«. Er beginnt, das Mosaik der verheimlichten und oft erschreckenden Lebensgeschichte seines Vaters zusammenzusetzen. Dabei deckt er schließlich auch die korrekte Diagnose für die Erkrankung des Vaters auf: bipolare Störung.

Ein aufrüttelnder Bericht darüber, was Stigmatisierung psychisch erkrankten Menschen und ihren Angehörigen antut und eine lesenswerte, preisgekrönte Autobiografie (Best Book Award, American Book Fest 2018 Autobiography/Memoirs).

»Wunderschön geschrieben, zutiefst bewegend. Ein Meisterwerk«
Glenn Close

Eigene Wege aufspüren

Nach einer Psychose kann der Weg zurück ins Leben schwerfallen. Wie gelingt es, eine solche Erfahrung in das eigene Leben zu integrieren? Gruppen für Psychoseerfahrene können helfen, Recoveryprozesse anzustoßen, zu fördern oder zumindest nicht zu behindern.

Im wechselseitigen Erfahrungsaustausch geht es darum, für sich selbst passende und eigene Lösungen zu finden. Welche Strukturen und Haltungen öffnen recoveryorientierte Gesprächsräume? Welche Herausforderungen gibt es?

In dieser Arbeitshilfe macht ein multiprofessionelles Team seine mehrjährigen Erfahrungen geordnet und praktisch zugänglich und gibt eine Vielzahl an Anregungen, wie ein solcher Gesprächsraum entstehen kann.

Ein Raum des Suchens und Lernens in der Begegnung von Mensch zu Mensch – für die Teilnehmenden ebenso wie für das moderierende Team.

Die gegenwärtige Psychiatrie

Am 18.3. erhebt ein Fernsehbericht von »Team Wallraff« schwere Vorwürfe gegenüber mehreren psychiatrischen Kliniken und einer Jugendhilfeeinrichtung. Die Ausstrahlung sorgt für eine Welle der Empörung und für Reaktionen aus der Politik und von Verbänden. Als erster großer Fachverband veröffentlicht die DGSP diese Stellungnahme. Sie fordert mehr Kontrolle und strukturelle Veränderungen.

Hier können Sie die Stellungnahme herunterladen »

Wer verstehen will, was in den Köpfen von Psychiatern vorgeht, sollte das neue Buch von Stefan Weinmann lesen: eine kritische Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Psychiatrie und ein Vorschlag, wie sich was ändern kann:

Die Vermessung der Psychiatrie – Täuschung und Selbsttäuschung eines Fachgebiet.

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