Bemerkung zur aktuellen politischen Lage

Wir wollen nicht schweigen zu dem Geschehen im Thüringer Landtag am 5.2.2020.

Wir sind empört und entsetzt:

  • Über die Geschichtsvergessenheit einer angeblichen bürgerlichen Mitte – das Ende der Weimarer Republik kann man inzwischen fast als Blaupause nutzen.
  • Wahlweise über die Naivität oder politische Dummheit oder – noch schlimmer – gar bewusstes Handeln
  • Die späte bzw. zunächst schwammige Reaktion aus den Parteizentralen von CDU und FDP, wobei wir hier anerkennen, dass sicherlich erhebliche Auseinandersetzungen einer schnelleren Reaktion im Wege standen. Die letztlich verkündeten Ergebnisse geben eine Chance auf Kurskorrektur, sofern denn den Worten Taten folgen.

Das alles geht ganz konkret die Lage von Menschen mit psychischen Erkrankungen und damit uns als Verlag etwas an: Nach den Flüchtlingen werden sie – mit anderen gesellschaftlichen »Randgruppen« – die nächsten sein, auf die man Wut und Hass umleiten kann, was zu einer sozialen Ausgrenzung und Ächtung führt! Auch das lehrt die Geschichte, auch das ist heute schon zu spüren.

Da dies in direkter Weise unserer Zielsetzung als Psychiatrie Verlag entgegensteht, sehen wir uns gezwungen zu diesem Thema Stellung zu beziehen. Ausnahmsweise gesamtpolitisch und nicht »nur« gesundheitspolitisch.

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