Motzek-Öz, S.: Unzureichende psychosoziale Versorgung im Asylverfahren als Herausforderung für die Sozialpsychiatrie – Einzelartikel aus SI 3/2026

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Über ein Drittel der Menschen, die in Deutschland ein Asylverfahren durchlaufen, weist psychische Symptome auf. Einer angemessenen psychosozialen Versorgung stehen jedoch massive rechtliche, aber auch institutionelle, sprachliche und kulturelle Barrieren entgegen. Der vorliegende Beitrag klärt angesichts des zunehmend restriktiven politischen Diskurses zunächst die rechtliche und fachlich-ethische Verpflichtung, Versorgungszugänge zu sichern. Dann werden die unzureichende psychosoziale Versorgung, individuelle und gesellschaftliche Folgen, wie u. a. Sucht und Gewalt, sowie Herausforderungen für die Sozialpsychiatrie, u. a. durch Chronifizierung und einen Vertrauensverlust in Institutionen und Fachkräfte, skizziert.

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