Psychosoziale Umschau 2/2014

Die Umschau 2/2014 steckt voller Geschichte:

Christian Zechert und Thomas Pirsig haben mit Kay Herklotz auf die letzten 25 Jahre Gemeindepsychiatrie im Osten der Republik geschaut. Durch die Ausstellung »Erfasst, verfolgt, vernichtet«, die bis zum 13. Juli im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin zu sehen sein wird, ist das Schicksal von psychisch kranken Menschen im Nationalsozialismus endlich ein großes Thema. Wie spät und zögerlich die Aufarbeitung in Deutschland erfolgt ist, zeigt Ruth Fricke vom Bundesverband der Psychiatrieerfahrenen. Orte des Erinnerns an T 4 werden in der Reihe Basiswissen visualisiert. Weil vor 100 Jahren der Erste Weltkriegs begann, ist auch die Psychiatrie dieser Zeit in den Blick geraten, wie Christoph Müller in einem Spaziergang mit Erhard Knauer um das Bewahrungshaus in Düren schildert. Wie sehr historische Standpunkte und Lehrmeinungen das psychiatrische Handeln beeinflussen, macht Asmus Finzen klar, der den Wandel der Zumutungen und Erwartungen an die Familien psychisch kranker Menschen beschreibt. Konfliktfeld oder Ressource, zwischen diesen Polen pendelt die Bewertung der Familie in der Psychiatrie, aber auch die Bewertung der Psychiatrie durch die Familie. Es lohnt sich, probeweise mal die verschiedenen geschichtlichen Standpunkte einzunehmen und damit die eigenen Haltungen und Handlungen in Frage zu stellen. Außerdem gibt es natürlich wie immer Neues aus Sozial- und Gesundheitspolitik und den Selbsthilfebewegungen.

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Redaktion

Karin Koch, Köln (v.i.S.d.P); Peter Heuchemer, Köln; Jörg Holke, Bonn; Kerstin Trostmann, Bonn.
Ständige Mitarbeit: Manfred Becker, Katrin Klünter, Christoph Müller, Cornelia Schäfer.

 

Herausgeber:
Aktion Psychisch Kranke
Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V.
Familien-Selbsthilfe Psychiatrie
(Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.)

Redaktionsanschrift

Psychiatrie Verlag
Psychosoziale Umschau
Ursulaplatz 1
50668 Köln

Tel 0221/167989-12
Fax 0221/167989-20
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Hinweise für Autor*innen

Hier finden Sie als Autorinnen und Autoren wichtige Hinweise zur Einsendung von Manuskripten für die Psychosoziale Umschau.