Jarchov-Jádi, I.: Personengebundene Transformation? – Einzelartikel aus SI 3/2024

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Wie sieht es mit der Nachhaltigkeit von Transformationsprozessen aus? Was, wenn »Lichtgestalten« nicht mehr da sind?
Personengebundene Transformation bezieht sich auf das Individuum innerhalb eines systemischen Wandels und meint in diesem Kontext die individuelle sowie persönliche Entwicklung von Mitarbeitenden, die mit einer Veränderung von Denkmustern, Überzeugungen und Verhalten einhergeht. Diese kann gerade bei Modellen und Konzepten der Sozialpsychiatrie, in der die »richtige« Haltung eine wichtige Rolle spielt, von essenzieller Bedeutung sein. »Lichtgestalten« treten gern im Zusammenhang mit solchen gravierenden Veränderungen und tiefgreifenden Prozessen in Erscheinung. Mit ihrem Engagement für eine bestimmte Vision oder Idee geben sie anderen den Mut, sich ebenfalls einzusetzen und Veränderungen anzustreben. Sind »Lichtgestalten« nicht mehr da, kann das erhebliche Auswirkungen auf die laufenden (personengebundenen) Transformationsprozesse haben und somit auf deren Nachhaltigkeit. Welche Mechanismen sich dahinter verbergen und welche Möglichkeiten es gibt, eine solche Negativspirale aufzuhalten, umzukehren oder von vornherein zu verhindern, soll Inhalt dieses Beitrags sein..
Autorin: Ina Jarchov-Jádi