Bindungen sind der Kern menschlichen Lebens – ohne sie sind wir nicht überlebensfähig. Viele Klient*innen sozialpsychiatrischer Hilfen hatten in ihrer Kindheit jedoch Hauptbezugspersonen, die keine stabile, sichere und verlässliche Bindung ermöglicht haben. Die Folgen können psychische Erkrankungen und Bindungsstörungen sein. Auch die Beziehungsarbeit gestaltet sich vielfach schwierig, weil Klient*innen zwar einerseits soziale Nähe wünschen, Bezugspersonen aber auch als bedrohlich oder unzuverlässig erlebt werden können. Wie können wir also zu Klient*innen mit Bindungsstörungen stabile Beziehungen aufbauen, an denen sie zusehends wachsen und genesen können?
Webinar: Bindungsstörungen - Das unterschätzte Thema in der Sozialpsychiatrie
