SI 3/2026 komplett

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Psychiatrie und autoritärer Wandel Gefahren, Verantwortung, Widerstand In diesem Heft findet ein regelmäßiges und drängendes Thema vieler Redaktionssitzungen der Sozialpsychiatrischen Informationen Beachtung: Die Zunahme rechten Gedankenguts im öffentlichen Diskurs, reaktionärer Perspektiven auf Gesellschaft und dem äußeren wie inneren Druck autoritärer Transformationsansätze auf die psychiatrische Landschaft. Die Beiträge ordnen den Begriff Autoritarismus in historische, psychologische und politische Gesamtzusammenhänge ein. Ein Teil der Artikel thematisiert zudem den „Einzelfall“ par excellence, also die Veränderung der US-amerikanischen Gesellschaft. Weitere Themen sind:
    • Krise und Autoritarismus. Plädoyer für eine Dynamisierung des Konzeptes des autoritären Charakters (Markus Brunner)
    • Autoritäre Haltungen, Bedrohungserleben und Stigma. Die Bedeutung politischer Wertorientierungen für die Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen (Johanna Leona Kummetat, Georg Schomerus, Sven Speerforck)
    • Rassismus als Machtprinzip: Autoritarismus und psychotherapeutische Verantwortung (Ein Interview mit Birsen Kahraman Interview: Samuel Thoma, Sven Speerforck)

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