Holke, Obert, Rosemann: Aufgaben Gemeindepsychiatrischer Verbünde für Menschen, die das Hilfesystem vor besondere Herausforderungen stellen – Einzelartikel aus R&P 1/2026

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Bedarfsgerechte, regionale Hilfen für psychisch erkrankte Menschen zu planen und die Umsetzung sicherzustellen, ist eine stetige Herausforderung in der psychiatrischen Versorgung. Dies gilt besonders für Hilfen für Menschen mit komplexen Hilfebedarfen, die sich jedoch schwertun, diese anzunehmen und nur schwer erreichbar sind. Für die Sicherstellung der Hilfen insbesondere für diesen Personenkreis können Gemeindepsychiatrische Verbünde (GPV) einen zentralen Beitrag leisten. Für die gemeinsame Verantwortung der GPV und für die Sicherstellung der Leistungsträger braucht es einen konzeptionellen und rechtlichen Rahmen. Die Positionspapiere der Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrischer Verbünde e. V. (BAG GPV) und die Empfehlungen aus dem Psychiatriedialog der Aktion Psychisch Kranke e. V. (APK) mit entsprechenden Vorschlägen für die rechtliche Absicherung bieten hier den Handlungsrahmen für die fachlichen und politischen Umsetzungsprozesse.
Schlüsselwörter: Komplexe Hilfebedarfe, Sicherstellung, Versorgungsverantwortung, Gemeindepsychiatrischer Verbund