Höllenqual oder Himmmelsgabe?

Erfahrungen von Stimmen hörenden Menschen

Format:
Kartoniert
Auflage:
1. Auflage 2015
Seiten:
208
ISBN:
978-3-96605-144-6
20,00 

»Wer Stimmen hört, der tickt nicht richtig.«
Dieses schlichte Dogma hat seine Gültigkeit verloren und ist der Einsicht gewichen: Wir sollten Menschen genauer zuhören, die Stimmen hören können, die sonst niemand hört. In diesem Buch kommen sie deshalb ausführlich zu Wort:

»Mit Stimmen zu kommunizieren ist vergleichbar mit dem Erlernen einer Fremdsprache. Spreche ich diese, wird erst ein wirklicher Kontakt und Austausch möglich.«

»Es gibt Gaben, die gefallen uns, die nehmen wir dankend an und wachsen mit ihnen, und es gibt Gaben, die gefallen uns nicht und aus denen machen wir kaum etwas. Gaben können uns ein Leben lang eine Aufgabe und eine Bürde sein.«

»Meine Erfahrung ist, dass Stimmen in jedem Falle zu realen Freunden gemacht werden sollten. Das kompromisslose Beseitigen von Stimmen, etwa durch Psychopharmaka, ist, wie die gängige Praxis in den Psychiatrien beweist, sicher auf Dauer nicht der ‘Königsweg’.«

»Verachte uns nicht, sondern höre mit dem Herzen, was wir dir sagen wollen.«
Das gilt sowohl für die Stimmen als auch für die Menschen, die sie hören.

»Um es gleich vorwegzunehmen: Selten hat mich ein Buch so beeindruckt und gefesselt, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte, bevor ich alle 18 Erfahrungsberichte zu den Stimmen einschließlich Vor- und Nachwort gelesen hatte. … Die Sammlung ist hervorragend geeignet zur Ausbildung von Studierenden und wichtig für alle psychiatrisch Tätigen zum besseren Verständnis. Ein Muss zum Thema Recovery.« Astrid Delcamp in »Soziale Psychiatrie«

Leseprobe

Herausgeber Hartwig Hansen

Hartwig Hansen, Jg. 1957, Diplompsychologe, lebt in Hamburg und arbeitet dort als Publizist, Fachlektor, Paar- und Familientherapeut und Supervisor. Zahlreiche Veröffentlichungen als Autor und Herausgeber.

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